Glossar

Schüttelbox
Siebdruck-Stempel
Unterrichtsplaner


Lehrertaschen

Lehrertaschen sind variable Transportbehältnisse, die speziell für die spezifischen Anforderung von Pädagogen sämtlicher Fachrichtungen und Schultypen konzipiert sind. Sie sind aktuell in den unterschiedlichsten Formen, Ausführungen und Materialien (z.B. Leder, Kunstleder, Kunststoff) am Markt erhältlich. Typische Kennzeichen von Lehrertaschen, vor allem im Vergleich zu herkömmlichen Schul- oder Businesstaschen sind: Extra großes Volumen (z.B. mehrere DINA4 Ordner), lange Haltbarkeit durch hochwertige Verarbeitung und Konstruktion (z.B. Mittelachsaufhängung) sowie zeitloses und elegantes Design. Getragen werden diese Taschen in der Regel über den oben angebrachten Tragegriff bzw. einen in den meisten Fällen zusätzlich erhältlichen Schulterriemen. In den letzten Jahren hat sich unter dem Begriff „Lehrerrucksack“eine neue Untergattung dieser Lehrertaschen herausgebildet, die sich neben den aufgeführten Merkmalen, vor allem durch eine wirbelsäulenschonende Tragemöglichkeit am Rücken auszeichnet.

 
Mit dem Begriff Schüttelbox werden kleine Kunststoffbehältnisse bezeichnet, die als pädagogisches Lehrmaterial mit dem Ziel der Erlernung der Zahlenzerlegung (z.B. im Mathematikunterricht) eingesetzt werden. Zentrales Merkmal dieser, etwa Spielkartenschachtel großen Behältnisse ist ein in der Mitte angebrachter Steg, durch den die Box in zwei gleich große Hälften unterteilt wird. Zur Übung der Zahlenzerlegung wird die Box mit Perlen gefüllt und teilweise zugeklebt (eine Hälfte). Durch eine Hin- und Herbewegung des Objektes (Schütteln) werden die Perlen auf beide Seiten der Box verteilt. Als Übung muss dann die Anzahl der Perlen in der verdeckten Seite ermittelt werden.

Der Siebdruck-Stempel ist ein kompakter und autonomer Stempel, denn er benötigt weder ein separates noch integriertes Stempelkissen und  ist auch mit keiner aufwändigen und störanfälligen Mechanik ausgestattet. Der Siebdruck-Stempel hat ein konturenscharfes Stempelbild, andere Bestandteile der Stempelplatte, wie z.B. bei herkömmlichen Gummistempeln, können versehentlich nicht mit abgedruckt werden.
Der Siebdruck-Stempel zeichnet dadurch aus, dass er eben ganz ohne Stempelkissen auskommt und mit ihm trotzdem bis zu 10.000 x gestempelt werden kann, bevor er mit lediglich 1-2 Tropfen Farbe für weitere 10.000 Stempelungen nachgefüllt werden kann.
Die Besonderheit liegt unter anderem darin, dass der Farbauftrag durch eine Art Matrize erfolgt. In dieser Matrize ist das Stempel-Motiv ausgespart. Dahinter ist der Farbtampon fixiert, der mit einem beliebigen Farbton und einer Farbe auf Ölbasis getränkt ist. Durch die ölbasierende Farbe wird außerdem ein Aus- bzw. Eintrocknen der Farbe vermieden, was bei Farben auf Alkohol- bzw. Wasserbasis oft feststellbar ist.
Beim Stempelvorgang wird das Farbtampon auf die Matrize gedrückt womit das Stempel-Motiv auf das Papier übertragen wird. Anschießend bringt eine Feder den Stempel in die Ausgangs-Position für den nächsten Stempelvorgang zurück.

Die Planung des Unterrichts stellt an den Pädagogen vielfältige Anforderungen. Dabei benötigt er Idealerweise ein Instrumentarium, das in der Lage ist, diesen individuellen und breit gefächerten Anforderungen gerecht zu werden. Und zwar unabhängig der zu unterrichtenden Fächer, des Schultyps bzw. Bundeslandes, in dem der Unterricht stattfindet. Der Unterrichtsplaner muss also nicht nur die Funktion eines Termin-Planers sondern auch die eines Stoffverteilungs-Planes erfüllen, indem pro Schultag und Unterrichtsstunde die Klasse, das Fach und Thema eintragbar ist. Im Gegensatz zum üblichen Kalender, dessen Zeiteinteilung in Tagesstunden vorgenommen wird, sollte derUnterrichtsplaner Sinnvollerweise in Schulstunden unterteilt sein. Dass er über Lehrer- und Klassenstundenpläne verfügt sollte ebenso selbstverständlich sein, wie dass der Unterrichtsplaner Klassen-Sitzpläne beinhaltet. Schüler- und Notenlisten gehören ebenso zum Standard-Repertoire eines guten Unterrichtsplaners. Wenn die Namenspalten der Schüler- und Notenlisten beim Zeilenabstand so ausgelegt sind, dass mit MS-Word oder MS-Excel erstellte Namenslisten einklebt werden können, erspart dies dem/r Lehrer/in aufwändige, handschriftliche Namenseinträge. Sofern die Namensspalten darüber hinaus perforiert sind und sich damit einfach umlegen oder heraustrennen lassen, erübrigt sich das mühselige und wiederholende Übertragen der Namen, wenn eine neue Seite bei den Notenlisten begonnen werden muss.
Für einen schnellen Zugriff auf die Unterrichtswoche und die Klassen/Notenliste etc. sorgen bei einem Unterrichtsplaner möglichst viele Lesebändchen. Eine auf den Umschlagsinnenseiten aufgeklebte Einstecktasche verhindert ein Verlieren von losen Blättern, die in den Unterrichtsplaner eingelegt werden. Formblätter für Vertretungsstunden, geliehen/verliehen unterstützen dabei, bei Bedarf den Nachweis führen zu können und nichts zu vergessen.
Idealerweise sollte der Unterrichtsplaner ein Überformat z.B. bei DIN A4 aufweisen, weil sich dadurch dann lose Blätter einlegen lassen, ohne dass dies zur Bildung von Eselsohren führt.


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